Historie
Es läuft nicht immer alles wie man sich denkt!
Eines Morgens, merkten wir, dass die Mutter die Juntiere nicht mehr an sich liess ja sie zog sich zurück und wollte gar Nichts mehr wissen von den Kleinen.
Der notfallmässige Besuch beim Tierarzt wurde zum Albtraum. Unser eigener Arzt war leider nicht erreichbar und wir mussten zur Vertretung.
Dieser stellte eine heftige Gesäugeentzündung fest, das arme Tier hatte bereits Fieber und auch Schmerzen..
Sofort bekam die Katze Antibiotika und auf unsere ängstliche Frage ob die Jungen das gut vertragen würden, antwortete der Arzt
"Den Kleinen passiert absolut Nichts , sie dürfen weiter bei der Mutter trinken, das sei kein Problem im Gegenteil die Milch könne abfliessen! ... "
während dieser Zeit blieb uns nur noch das füttern von Hand übrig
und das alle 2-3 Stunden... bis es der Mutter wieder besser ging und sie die Jungen wieder an sich liess.
wir waren mehr als glücklich über diese Information, ist es doch sehr anstrengend die Kleinen alle zwei bis drei Stunden zu füttern und das Tag und Nacht.
Leider hielt diese Freude nicht allzu lange an. Schon nach kurzer Zeit begann das Erste zu kränkeln, und dann das Zweite und und und...
Sofort suchten wir wieder den Tierarzt auf, diesmal konnten wir zu unserem Eigenen der auch promt meinte das sieht schlecht aus für die Kleinen.
Wieder mussten wir, bereits erschöpft, schöppelen und langsam versuchen feste Nahrung zu geben, Eines nach dem Anderen starb uns, trotz Antibiotika,
unter den Händen weg. Es war zum "Heulen"!!!
So blieben uns noch Obelix und Orion genannt Flädu (ommt von Fledermaus). Während sich Obelix sehr gut entwickelte ging es mit Orion bergab...
Weiter kämpften wir um das Leben dieses Tieres,
trugen es in der Hosentasche wo es sich wohl fühlte (auch selber hinein stieg) und merkten, dass dieses sehr viel Lebenswille zeigte.
Als es ihm langsam wieder besser ging, begann er sich vollzufressen um "Verpasstes" nachzuholen. Heute ein prachtvoller,
wunderschöner und vor Allem ein gesunder Kater.
***Man kann sich nun die Frage stellen, ist es sinnvoll ein sterbendes Tier, entgegen der Natur die vielleicht anders will,
mit Medikamenten versuchen durchzubringen. Wir glauben, Jedermann der so ein krankes Tier in der Hand
hält und in die Augen des Tieres sieht die nach Hilfe schreien, der wird so handeln wie wir, er wird Alles versuchen und wie wir heute sehen,
es lohnt sich! ***
